• Adresse: 22, 76-113 Pieszcz

Die Schmiede stammt aus dem 19. Jahrhundert. Sie gehörte zum Gutshof in Pieszcz. Es handelt sich um ein einstöckiges, freistehendes Gebäude mit kompakter Form und einem Dachgeschoss. Es verfügt über ein Fundament aus Stein. Die Außenwände bestehen aus Vollziegeln im Kreuzverband, die Innenwände aus Keramikziegeln. Früher war das Dach mit Keramikziegeln im Kronenverband gedeckt, heute mit sogenannten S-Ziegeln. Die ursprünglichen Fenster und Türen sind nicht erhalten geblieben. Die Fenster- und Türöffnungen werden von Spitzbögen gekrönt. Die Fassade ist symmetrisch, dreiachsig und weist an den Seiten Risalite auf. Der mittlere Teil der Schmiede verfügt über charakteristische Arkaden, die auf fünfeckigen Pfeilern ruhen. Das Dach ist ein Satteldach, dessen First parallel zur Gebäudeachse verläuft. Auf der Südseite ist das Gebäude symmetrisch und verfügt in der Mitte über einen angebauten Schornstein. Den Fassaden der Erker auf dieser Seite ist ein fünfeckiger Anbau vorgelagert, in dem sich spitzbogige Fenster- und Türöffnungen befinden. Diese Anbauten sind mit einem Flachdach bedeckt. Die Ostfassade des Gebäudes ist asymmetrisch und dreiachsig, während die Westfassade ebenfalls asymmetrisch, jedoch zweiachsig ist. Die Schmiede wird derzeit gründlich renoviert, um ihr früheren Glanz wiederherzustellen. Sie soll zu einem Wohngebäude umgebaut werden. Derzeit befindet sie sich noch im Rohbauzustand. Sie befindet sich in Privatbesitz. Man kann sie nur von der Straße aus bewundern.

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