Der Aufstieg der von Emil Rathenau gegründeten Allgemeine Elektricitäts Gesellschaft (AEG) zu einem Weltkonzern der Elektrotechnik lässt sich an den prächtigen Fabrikgebäuden ablesen. Hier werden ab 1890 zukunftsweisende Haushaltsgeräte und elektrotechnisches Material produziert. Die Fassadengestaltung an der Ackerstraße von Franz Schwechten, „Hofarchitekt“ von Kaiser Wilhelm II., zeigt noch ganz im Stil des Historismus florale Ornamente und eine aufgehende Sonne, die symbolhaft für die aufstrebende Elektroenergie stehen. Die Produktionsfläche reicht schon bald nicht mehr aus. Bereits 1894 kauft die AEG einen Teil des benachbarten Schlachthofgeländes. Im Gebäude der AEG-Apparatefabrik befindet sich heute das Institut für Lebensmitteltechnologie der TU-Berlin.
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