Malzbierspezialitäten, die sich Christoph Groterjan patentieren lässt, sind das Kerngeschäft dieser kleinen Brauerei von 1897 in der Milastraße. Ein typischer Berliner Festsaal mit Kegelbahn und ein Biergarten, der 1.500Gästen Platz bietet, sollen den Bierkonsum ankurbeln. In unmittelbarer Nachbarschaft, in der Milastraße, errichtet der Braumeister 1907seine architektonisch ambitionierte Villa als Wohn- und Verwaltungsgebäude. 1914 fusioniert Groterjan mit der Weißbierbrauerei Gebhardt und verlegt die Brauerei nach Wedding. In die Produktionshallen ziehen eine Schokoladen- und Zuckerfabrik ein und in den Saalbau zunächst das Kino Mila-Lichtspiele, später bis 1990 die Probebühne der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Inzwischen befindet sich hier u.a. ein Möbelgeschäft und in der Villa ein Restaurant.
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