Das im Dorf gelegene Schloss wurde in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts im Stil des Spätbarocks erbaut. Zu der Zeit, als das Dorf im Besitz der Familie von Randow war, wurde das Schloss hingegen im klassizistischen Stil umgebaut. Das Schloss erstreckt sich über eine Fläche von 1204m² und wurde auf einem rechteckigen Grundriss errichtet. Es handelt sich um ein zweistöckiges Gebäude, das von einem Satteldach mit Giebel und Oberlichtern bedeckt ist. An der Vorderseite ist ein Risalit mit einem kleinen Vordach zu sehen. Wenn man das Gebäude umrundet, fallen an der Gartenfassade die halbkreisförmig abgeschlossenen Tür- und Fensteröffnungen auf. Dies zeugt vom Einfluss des „Arkadenstils“. Eine weitere Umgestaltung erfuhr das Schloss zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als eine Gartenveranda angebaut wurde.
Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte das Schloss wechselhafte Schicksale – es war im Besitz eines staatlichen Landwirtschaftsbetriebs (PGR), in einigen Räumen war mehrere Jahre lang auch eine Grundschule untergebracht. Viele Jahre lang befand sich im Schloss die Direktion eines landwirtschaftlichen Kombinats, außerdem wohnten hier Mitarbeiter der örtlichen KGPR. Im Jahr 1975 wurde eine gründliche Sanierung durchgeführt. 1998 erwarb ein privater Eigentümer das Schloss, der eine teilweise Sanierung der Räume sowie eine neue Dacheindeckung vornehmen ließ. Die Sanierung wurde jedoch unterbrochen, und seitdem verfällt das Schloss zusehends. Das Gebäude ist von außen besichtigbar.
In der Nähe des Schlosses befinden sich Gutsgebäude sowie der ehemalige Schlosspark. Im Park lassen sich zahlreiche Baum- und Straucharten beobachten, darunter sowohl exotische als auch einheimische Sorten. Dazu gehören die Kaukasische Tanne, die Lawson-Zypresse, die Erbsenzypresse, die Türkische Hasel, der Großblättrige Kokorniak, der Japanische Schupin und die Ahornblättrige Platane.
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