Der Friedhof der Familie von Ramin ist eine kleine Familiengrabstätte, auf der sich fünf Grabdenkmäler befinden. Vier davon sind Findlinge, das fünfte Denkmal besteht aus Kunststein und hat die Form einer Tafel. Die Grabsteine sind in einer Reihe aufgestellt. Zwei dieser Gräber sind Einzelgräber, drei sind Doppelgräber – für Ehepaare. Auf den Grabsteinen sind die Vor- und Nachnamen sowie die Geburts- und Sterbedaten zu lesen. Nur auf einem der Grabsteine mit dem Namen Paul v. Ramin ist ein großes Kreuz eingemeißelt, auf den übrigen sind keine christlichen Symbole zu sehen. Die Grabsteine erinnern an Mitglieder der Familie von Ramin, von denen der älteste – Wilhelm von Ramin – im Jahr 1844 beigesetzt wurde, der jüngste hingegen – Barnim Ramin – im Jahr 1945. Auf zwei Grabsteinen wurden die Nachnamen von Frauen hinzugefügt, die erst nach dem Zweiten Weltkrieg verstorben sind. Sie wurden nicht an diesem Ort beigesetzt, doch ihr Andenken wurde bewahrt. Inmitten der hier stehenden Gräber befindet sich ein großes Holzkreuz mit einem Dach, das auf drei Seiten von einem niedrigen Zaun umgeben ist. Der Ort ist angelegt und gepflegt.
PDF