Der Hof bestand ursprünglich aus fünf Gebäuden, nämlich dem Torhaus, dem Wohnhaus, dem Viehstall, der Scheune und dem Stall mit Wagenremise. Bis heute sind nur noch das Torhaus und das Wohnhaus erhalten geblieben. Das Torhaus stammt aus dem Jahr 1812. Davon zeugt unter anderem eine Inschrift auf dem Türsturz, auf der das Baujahr sowie die Namen des Zimmermanns und des Eigentümers angegeben sind. Zum Zeitpunkt seiner Errichtung gehörte es Petter Mass. Das Gebäude ist ein Fachwerkbau mit einer Durchfahrt und einem separaten Fußgängertor. Es verfügt lediglich über zwei Fenster, die den Innenraum beleuchten. Derzeit ist es mit einem niedrigen, asymmetrischen Dach überdacht. Ursprünglich handelte es sich um ein Satteldach. Die Vorderfassade zeichnet sich durch eine regelmäßige Anordnung von Pfosten und Riegeln aus, die ein für Fachwerkbauten typisches Schachbrettmuster bilden.
Auf dem Grundstück befindet sich ein schmalfrontiges Haus im niedersächsischen Stil, das ebenfalls in Fachwerkbauweise errichtet wurde. Es ist zu sehen, wenn man neben dem Torhaus steht. Das Häuschen stammt aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Die Vorderfassade ist vierstöckig. Man kann das Erdgeschoss, zwei Ebenen der Giebelwand des Dachbodens und den Giebel unterscheiden. Die Fenster im Erdgeschoss sind klein und eher quadratisch; auch im Giebelbereich sind kleine Fenster zu sehen. Das Haus ist mit einem Walmdach bedeckt und hatte ursprünglich keinen Schornstein. Es verfügte über eine offene Feuerstelle und ein Giebel-Rauchabzugsdach. Es wird vermutet, dass es sich um das einzige Gebäude dieser Art in der Woiwodschaft Westpommern handelt. Angeblich befand sich hier während der Napoleonischen Kriege ein Gasthaus.
Der allgemeine bauliche Zustand des gesamten Gehöfts ist nicht besonders gut. Konservierungsmaßnahmen sind erforderlich.
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