• Adresse: Raduń

Im nördlichen Teil des Dorfes grenzt an den Schlosspark der kirchliche Friedhof mit den Ruinen einer Kirche aus dem frühen 18. Jahrhundert. Das einschiffige Bauwerk wurde aus rotem Backstein errichtet. Heute liegt die Kirche in Trümmern; bis in unsere Zeit haben sich nur noch Teile der Mauern erhalten, ebenso wie die Türöffnung, die in das Kircheninnere führt und neben der zwei Säulen zu sehen sind. Die Kirche wurde im Dezember 2003 in das Denkmalverzeichnis aufgenommen.

Der Friedhof in Radun wurde um das Jahr 1700 auf einer Fläche von 0,22 ha angelegt. Auf dem Friedhofsgelände sind keine Grabsteine erhalten geblieben, dafür finden wir 25 Gräber aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Ebenfalls zu sehen ist eine 70 Meter lange Umfassungsmauer. Auf dem Gelände dieser ehemaligen evangelischen Begräbnisstätte findet man zudem einen interessanten alten Baumbestand. Zu der Vegetation gehören Fichten, Eichen, Akazien, Thujen, Eschen, Kastanien und Linden. Letztere weist mit 170 cm den größten Stammdurchmesser auf, ihr Umfang beträgt 500 cm. Der Friedhof bei der Kirche wurde im Dezember 2003 in das Denkmalverzeichnis der Woiwodschaft aufgenommen. 

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