Das Gebäude wurde nach 1910 im Stil des frühen Modernismus mit Elementen des Neobarocks und der Neorenaissance errichtet.
Nach dem Zweiten Weltkrieg diente das Gebäude bis in die 1980er Jahre als Sitz verschiedener Behörden, bis es schließlich an das Krankenhaus übergeben wurde. Zunächst war darin die Krankenhausverwaltung untergebracht, 1995 wurde es dann zur Rehabilitationsstation umfunktioniert.
Der Baukörper ist unregelmäßig, asymmetrisch und stark gegliedert. Es handelt sich um ein einstöckiges Gebäude mit einem nutzbaren Dachgeschoss. An der Vorder- und Rückfassade weist es einen breiten Risalit auf, während sich an der Nordfassade ein schmaler Risalit befindet. Der Hauptbaukörper sowie der vordere und hintere Risalit sind mit separaten hohen Mansarddächern bedeckt, die die Giebel der Vorder-, Rück- und südlichen Seitenfassade krönen. Der schmale Risalit der Nordfassade wird von einem Vorsprung gekrönt, der durch ein Vordach vom darunterliegenden Stockwerk getrennt und mit einem niedrigen Dreigiebel-Dach überdacht ist. Die Fassaden des Gebäudes sind asymmetrisch und mit Strukturputz verkleidet. Der Eingang zum Gebäude befindet sich asymmetrisch an der Südseite des vorderen Risalits. Die Villa weist reichhaltige architektonische Details auf und ist mit Ornamenten mit pflanzlichen Motiven verziert. Die Fenster sind mit Gesimsen und Rosettenmotiven verziert. An der Rückfassade werden die vier Fenster des Erdgeschosses von einem gemeinsamen Giebel in Form eines „Ochsenauges“ gekrönt, in dessen Feld sich ein ovales Wappenschild in Form des Buchstabens „K“ befindet, das von Füllhörnern und pflanzlichen Ornamenten eingerahmt ist.
Im Inneren des Gebäudes verdient die repräsentative Treppe, die mit aufwendigen Holzschnitzereien verziert ist und sich in sehr gutem Zustand befindet, besondere Beachtung.
Das Gebäude ist für die Öffentlichkeit zugänglich.
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