Das Gebäude wurde 1873 errichtet. Entworfen wurde es vom Architekten Kepler für die Gesellschaft von Johannes Quistorp. Es wurde mit dem Ziel errichtet, es an einen neuen Eigentümer weiterzuverkaufen. Der Käufer war der Gastronom Paul Hufer, dessen Witwe das Grundstück mit der Villa bald darauf übernahm. Sie beschloss, das Anwesen gegen eine beträchtliche Summe zu veräußern. Im Jahr 1896 gingen das Grundstück und die darauf befindlichen Gebäude in den Besitz der Elektrizitätswerke über. Diese beschäftigten sich zunächst mit der Stromerzeugung. Ab 1913 begannen sie, Wechselstrom in Gleichstrom umzuwandeln und versorgten damit den Stadtteil Łękno mit Strom. Bevor es jedoch dazu kam, musste das Gebäude einer grundlegenden Renovierung unterzogen werden, um es an die Anforderungen eines Umspannwerks anzupassen. Der architektonische Entwurf für den Umbau stammte von Georg Vallentin. Damals wurden Erdarbeiten und Zimmererarbeiten durchgeführt, eine Stahlkonstruktion errichtet und die Innenräume entsprechend gestaltet. In den 1930er Jahren wurden an die Fassade eine Batteriehalle sowie ein Wohnanbau angebaut. Nach dem Krieg diente das Gebäude eine Zeit lang als Umspannwerk. Zu Beginn des neuen Jahrtausends hatte hier die Redaktion der Zeitung „Kontakt“ ihren Sitz. Damit das Gebäude voll funktionsfähig war, wurde damals eine weitere Sanierung durchgeführt. Das Objekt wurde 2006 in das Denkmalregister eingetragen. Seit 2009 steht das Gebäude leer, da die Redaktion ihren Sitz verlegt hat und sich derzeit in der Mickiewicza-Straße 53 befindet.
Mit uns gehen Sie auf der Strecke nicht verloren! In unserer Anwendung finden Sie eine detaillierte Karte mit Routen und Ausflügen, interessanten Orten und Veranstaltungen, 360-Grad-Panoramen und vielem mehr!
PDF