Die Landkreise der Woiwodschaft Westpommern können bis zur Hälfte der Ausgaben, jedoch nicht mehr als 4 Millionen PLN, für den Umbau und die Modernisierung der ihnen unterstellten Straßen erhalten. Die Einzelheiten des Programms zur Unterstützung der Modernisierung von Kreisstraßen durch Westpommern wurden am Dienstag, dem 13. Januar 2026, vom Marschall der Woiwodschaft Westpommern, Olgierd Geblewicz, und dem stellvertretenden Marschall, Jakub Kowalik, vorgestellt. Interessierte Landkreise können sich bis zum 20. Februar 2026 bewerben. Die endgültige Entscheidung trifft der Sejmik während seiner Sitzung am 31. März.

– Vor über einem Jahr haben wir die Initiative „Pomorze Zachodnie na dobrej drodze” (Westpommern auf dem richtigen Weg) angekündigt, die sich auf die Woiwodschaftsstraßen bezieht. Entsprechend der Ankündigung vom Herbst letzten Jahres haben wir jedoch beschlossen, dass wir, obwohl dies nicht unsere Pflicht ist, auch Kreisstraßen in dieses Programm aufnehmen wollen. Diese sind in einem nicht gerade guten Zustand, viele haben einen niedrigen Standard, und es gibt 7.500 km davon in unserer Woiwodschaft. Wir wissen auch, dass die Landkreise finanziell nicht in der Lage sind, sie zu unterhalten und zu modernisieren. Deshalb wollen wir ein systemisches Instrument zur Unterstützung schaffen, damit wir auf allen unseren Straßen bequem fahren können”, sagt Marschall Olgierd Geblewicz.

 

Dank der Entscheidung des Sejmik konnten im Haushalt 60 Millionen Zloty für die Modernisierung der Kreisstraßen gesichert werden. Die Ausschreibungsbedingungen stehen bereits fest, die Ausschreibung läuft bis zum 20. Februar. In dieser Zeit können die Landräte ihre Anträge einreichen. Es ist vorgesehen, dass die Förderung 50 Prozent betragen kann, aber der Betrag darf 4 Millionen PLN nicht überschreiten. Dies wird die Umsetzung von mehreren Investitionsvorhaben ermöglichen.

 

Bevorzugt werden Abschnitte von Kreisstraßen, die an Woiwodschaftsstraßen anschließen. Es wird geprüft, ob die jeweilige Straße zur territorialen und verkehrstechnischen Kohärenz der Woiwodschaft beiträgt. Wichtig ist auch, ob der betreffende Abschnitt unter Berücksichtigung seines technischen Zustands vorrangig ist und ob die betreffende Straße – dies soll eine zusätzliche Bewertung sein – in das Radwegenetz passt. Zu den wichtigsten Voraussetzungen gehört auch die Partnerschaft – zusätzliche Punkte kann ein Antrag erhalten, wenn der Kreis gemeinsam mit den Gemeinden an der Investition beteiligt ist.

 

„Wenn der Wert auf Seiten der Gemeinde und des Landkreises 50 % übersteigt, erhält ein solcher Antrag zusätzliche Punkte. Es geht darum, einen Skaleneffekt zu erzielen. Wir sind uns bewusst, dass es sich um ein landesweit bahnbrechendes Projekt handelt, da bisher noch niemand einen solchen Fördermechanismus im Land umgesetzt hat. Aber wir waren die Ersten mit Radwegen, mit der Erneuerung des Eisenbahnfuhrparks, wir haben mit der Modernisierung der Woiwodschaftsstraßen begonnen und gehen nun einen Schritt weiter”, fügt Olgierd Geblewicz hinzu.

 

Die bis zum 20. Februar eingereichten Anträge werden von einem Expertenteam bewertet. Auf der Grundlage seiner Empfehlungen und nach deren Genehmigung durch den Vorstand der Woiwodschaft werden sie an die für den 31. März geplante Sitzung weitergeleitet. Die Zuschüsse sind auf ein Jahr befristet, die Landkreise haben sechs Wochen Zeit, um Ausschreibungen zu veröffentlichen, damit alle Maßnahmen bis zum Jahresende abgerechnet werden können.

 

Ende 2024 haben wir über das Pilotprogramm „Westpommern auf dem richtigen Weg” informiert, das sich auf Woiwodschaftsstraßen bezieht. Wir haben 43 Aufgaben für 224 Millionen Zloty durchgeführt, wodurch 170 km Woiwodschaftsstraßen saniert werden konnten. Auch das Jahr 2026 ist sehr ambitioniert – wir haben 32 Aufgaben mit einer Länge von 160 km für 250 Millionen PLN geplant. Bei Treffen mit Gemeindevorstehern, Bürgermeistern und Präsidenten wurde jedoch häufig das Thema Kreisstraßen angesprochen. Wir haben uns diese Stimmen angehört und beschlossen, ein Pilotprogramm zu starten. Es ist ein sehr ambitioniertes Programm. Wir schätzen, dass etwa 15 der 18 Landkreise in der Region davon profitieren werden, sagt der stellvertretende Marschall Jakub Kowalik.

 

Das Programm richtet sich ausschließlich an Landkreise der Woiwodschaft Westpommern, mit Ausnahme von Städten mit Kreisrechten. Im Rahmen der Aufgabe müssen die Landkreise die Fahrbahn im bestehenden Straßenbereich sanieren, insbesondere durch das Abfräsen der alten Fahrbahn, das Aufbringen einer neuen Verschleißschicht, gegebenenfalls mit einer Verstärkung der Konstruktion und einer Modernisierung der Ränder. Die Modernisierung der Kreisstraßen fördert die wirtschaftliche und soziale Entwicklung der Region und erhöht die Attraktivität der Kreise für Investoren. Die Verbesserung der Straßeninfrastruktur wirkt sich auch positiv auf die Lebensqualität der Einwohner aus, verkürzt die Reisezeiten und verbessert den Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen.

 

Bewerbungsfrist bis zum 20. Februar – Teilnahmebedingungen.

 

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