Das Gebäude entstand um die Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert. Es wurde mehrfach umgebaut, und im Jahr 1910 zerstörte ein Brand einen Teil des Daches und einen Abschnitt der Giebelwand. Nach dem Krieg stand es leer und verfiel zunehmend. Anfang der 1980er Jahre wurde das Gebäude von einer Privatperson erworben. Der neue Eigentümer nahm die Sanierung des Gebäudes in Angriff. Dieses außergewöhnliche Bauwerk konnte mit großer Sorgfalt bis ins kleinste Detail wieder in einen nutzbaren Zustand versetzt werden. Die Aufmerksamkeit zieht die originale hölzerne Eingangstür in der Mitte auf sich, über der ein historisches kleines Schild mit der Nummer 74 angebracht ist. Neben der Tür befindet sich auf der linken Seite ein weiterer Eingang zum Gebäude mit einem Schaufenster und auf der rechten Seite ein großes Fenster. Im Obergeschoss sind sechs ungleichmäßig angeordnete Fenster zu sehen. Einst war in dem Gebäude für kurze Zeit ein Geschäft untergebracht. Heute wird es weiterhin von Privatpersonen genutzt. Dieses prächtige Bauwerk ist heute eines der wichtigsten Aushängeschilder der Stadt. Es harmoniert perfekt mit dem Rathaus, das ebenfalls in Fachwerkbauweise errichtet wurde.
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