Der Schlosspark mit seiner Zufahrtsallee in Karwice – so lautet die offizielle Bezeichnung der Anlage – entstand zu Beginn des 19. Jahrhunderts zusammen mit dem Bau des Schlosses, das bis heute erhalten geblieben ist.
Das Parkgelände erstreckt sich über 3,5 Hektar auf einem Seeuferhang, was die Einzigartigkeit des Ortes unterstreicht und eine wunderschöne Kulisse für das historische Schloss bildet.
Der Park besteht hauptsächlich aus Bäumen, die dem Ort einen waldartigen und naturnahen Charakter verleihen. Der Baumbestand wird als gemischt mit einem leichten Übergewicht an Laubbäumen beschrieben. Zu den in diesem Gebiet vorkommenden Baumarten gehören: Erle, Fichte, Birke, Platane, Eibe, Eiche sowie die Linde, die hier mit einem prächtigen Exemplar als Naturdenkmal vertreten ist. Im Park gibt es zudem zahlreiche Ziersträucher, die das recht strenge Erscheinungsbild des Parks auflockern.
Es gibt zwar begehbare Wege für Spaziergänger, doch fehlt es an Erholseinrichtungen wie beispielsweise Bänken.
Auf dem Parkgelände befinden sich zwei sehenswerte Objekte – das Schloss und die Zufahrtsallee. Das Schloss ist ein klassisches Beispiel für eine neugotische Gutsherrschaftsresidenz. Es ist das architektonisch am besten erhaltene Residenzbauwerk der Gemeinde. Besondere Aufmerksamkeit verdienen der Turm sowie die zahlreichen Zierdetails an der Fassade des Gebäudes. Derzeit beherbergt das Gebäude das luxuriöse und für alle zugängliche Militärische Ausbildungs- und Erholungszentrum.
Zum Anwesen führt eine Zufahrtsallee, die vom Stadtzentrum bis direkt zum Schloss verläuft. Sie ist auf beiden Seiten in gleichmäßigen Abständen von Bäumen gesäumt, was ihr ein elegantes Aussehen verleiht.
Eine weitere Sehenswürdigkeit im Park ist ein einzelnes Grabmal von R. Volkman – dem Besitzer des Guts in Karwice – aus dem Jahr 1942. Es befindet sich im dicht bewaldeten nordwestlichen Teil des Parks.
Entlang des Seeufers, das mit der Parkgrenze zusammenfällt, befinden sich mehrere Stege, die für Spaziergänger und Touristen frei zugänglich sind. Der längste davon liegt direkt neben dem Schloss, zu dem eine Holztreppe hinunterführt.
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