Die ersten Erwähnungen des Dorfes stammen aus dem Jahr 1248. Im Dorf befinden sich eine Kirche aus dem 15. Jahrhundert sowie ehemalige Gutsgebäude mit einem weitläufigen Landschaftspark, der eine Fläche von ca. 10 ha einnimmt. Der Gutshofkomplex besteht aus zwei Teilen – dem Schloss und dem Park sowie dem Wirtschaftshof und der Wohnsiedlung. Im ersten Teil befinden sich neben dem historischen Schloss und dem Park auch ein unter Denkmalschutz stehendes Schlossnebengebäude.
Das Schloss in Bielin wurde um das Jahr 1800 erbaut. Das Baujahr des Schlossnebengebäudes ist nicht genau bekannt, doch das Gebäude wurde mit Sicherheit zu Beginn des 19. Jahrhunderts errichtet. Das Gebäude wurde aus rotem Backstein errichtet, die Außenwände des Gebäudes sind zwischen 80 und 100 cm dick. Über dem Erdgeschoss befinden sich ein Tonnengewölbe und Holzbalkendecken. Leider brach 1981 auf dem Anwesen ein Brand aus; das Schloss wurde nach dem Unglück renoviert und beherbergt heute ein Gestüt. Das Schlossnebengebäude steht seit Jahren leer und befindet sich derzeit in einem ruinösen Zustand. Das Gebäude hat kein Dach, und auch die Fenster- und Türrahmen sind nicht erhalten geblieben.
Das Anwesen wurde zusammen mit dem Schloss im Dezember 1988 in das Denkmalverzeichnis aufgenommen.
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