Die ersten Erwähnungen der gotischen Kirche in Wolin stammen aus dem Jahr 1288. Sie wurde mehrfach umgebaut und im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört, konnte jedoch wieder aufgebaut werden.

Wolin war der erste Bischofssitz, der im Zuge der Christianisierungsmission entstand. Der Bischofssitz wurde 1124 bestätigt. Im Jahr 1160 wurde er nach Kamień Pomorski verlegt. Die mittelalterliche Kirche ist als einzige der drei erbauten Kirchen bis heute in Wolin erhalten geblieben. Die ersten Erwähnungen stammen aus dem Jahr 1288. Leider lässt sich nicht genau feststellen, wie die Kirche ursprünglich aussah. Nach einem weiteren Umbau im 14. Jahrhundert ist lediglich bekannt, dass das Gebäude dreischiffig war, auf einem quadratischen Grundriss errichtet wurde und über einen Westturm verfügte. Es ist zudem bekannt, dass die Pseudobasilika im 15. Jahrhundert nach einem Einsturz erneut umgebaut wurde. Im 19. Jahrhundert wurde die Kirche umgebaut, überstand die Kriege und steht bis heute in Wolin.
Allerdings wurden während des Krieges zwei historische Kirchen, die St.-Georgs- und die St.-Nikolaus-Kirche, stark beschädigt. Die Stadt wurde nämlich zu 70 % zerstört. Die kommunistischen Behörden ließen die St.-Georgs-Kirche abreißen, während die St.-Nikolaus-Kirche erhalten blieb. Erst am 31. Mai 1988 wurden die Kirchen an die kirchlichen Behörden übergeben. Zu diesem Zeitpunkt begannen auch die Planungs- sowie Bau- und Restaurierungsarbeiten. Die Kirche wurde 1999 wieder in Betrieb genommen. Im Presbyterium befinden sich ein hohes Kruzifix, eine Figur des auferstandenen Jesus sowie ein Tabernakel, das von Ähren und Weinreben umgeben ist. An den Wänden sind die Stationen des Kreuzwegs angebracht.

Audio

Verwandte Routen

Die App | Pomorze Zachodnie (Westpommern)

App Die App Pomorze Zachodnie (Westpommern)

Mit uns gehen Sie auf der Strecke nicht verloren! In unserer Anwendung finden Sie eine detaillierte Karte mit Routen und Ausflügen, interessanten Orten und Veranstaltungen, 360-Grad-Panoramen und vielem mehr!