• Adresse: 76-142 Sulechówko

Der Park hat eine Fläche von ca. 5 ha. Er stammt aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts und wurde im Landschaftsstil angelegt. Früher stand auf dem Parkgelände auch ein Schloss, das nach dem Zweiten Weltkrieg aufgrund seines schlechten baulichen Zustands abgerissen wurde. Heute gibt es keine Überreste des ehemaligen Schlosses mehr. Angeblich sind nur noch die Keller erhalten geblieben, die nicht abgerissen werden konnten. Aus diesem Grund wurden sie mit Erde aufgefüllt.

An die Blütezeit des Parks erinnern der prächtige Baumbestand und die angelegten, wenn auch mittlerweile zugewachsenen Alleen. Es wäre lohnenswert, ihm seinen früheren Glanz zurückzugeben. Am häufigsten kommen im Park folgende Baumarten vor: Sommereschen, Gewöhnliche Kastanien, Gewöhnliche Buchen, Gewöhnliche Ahornbäume, Gewöhnliche Hainbuchen und Kleinblättrige Linden. Hier stehen viele Bäume von monumentalen Ausmaßen. Dazu gehören beispielsweise drei Gewöhnliche Rosskastanien mit einem Stammumfang von 340 cm bis 380 cm, eine Gewöhnliche Hainbuche mit einem Stammumfang von 325 cm, eine rotblättrige Gewöhnliche Buche mit einem Stammumfang von 320 cm sowie ein Bergahorn mit einem Stammumfang von 360 cm. Die Strauchschicht besteht aus: wildem Schwarzem Holunder, Weißem Schneeball, Gewöhnlicher Hasel, Korallen-Holunder und Gewöhnlichem Spindelstrauch. In dieser Schicht sind auch Vertreter geschützter Arten zu sehen, zu denen die Gewöhnliche Faulbeere und die Korallen-Vogelbeere gehören. An vielen Bäumen rankt Efeu empor, der auch im Unterholz vorkommt. Der Park sieht im Frühling mit blühenden Waldanemonen wunderschön aus; zu dieser Zeit präsentiert sich der alte Baumbestand am schönsten, da er nicht von der im Sommer üppig wachsenden Strauchschicht verdeckt wird. Im östlichen Teil des Parks befinden sich Teiche, denen einst sogar Namen gegeben wurden. Hier gibt es den sogenannten „Serdeczny“-Teich, der in seiner Form an ein Herz erinnert und angeblich während des Ersten Weltkriegs von russischen Kriegsgefangenen ausgehoben wurde; ein weiterer ist der „Anny“-Teich – zum Gedenken an Anna von Schlieffen aus der Familie der Gutsbesitzer. Rund um die Teiche wachsen Schwarzerlen.

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