Das Pfarrhaus wurde 1928 im neugotischen Stil erbaut. Der Architekt war Diedrich Suhr. Im Jahr 1924 kam Pfarrer Franciszek Niering in das damals deutsche Sławno, um dort ein katholisches Seelsorgezentrum zu gründen. Trotz zahlreicher Einwände der Einwohner, die überwiegend protestantischen Glaubens waren, gelang es dem Pfarrer gemeinsam mit dem Architekten Suhr, das Vorhaben zum Bau einer Kirche und eines Pfarrhauses in die Tat umzusetzen. Bereits 1928 fand die feierliche Weihe der Kirche statt, und der Pfarrer konnte sein Einzug in das Pfarrhaus nehmen. Entwürfe des jungen Slawner Architekten Diedrich Suhr sind auch an anderen Orten in Slawno zu sehen. Dazu gehört beispielsweise das heutige Kulturhaus von Slawno.

Das Pfarrhaus liegt etwas zurückgesetzt in der Straße. Mit seiner Westwand grenzt es an die Kirche an. Zusammen mit dieser bildet es eine einheitliche Einheit. Die Außenwände sind aus Ziegelsteinen gemauert. Das Gebäude wurde auf einem rechteckigen Grundriss errichtet, der sich in Nord-Süd-Richtung erstreckt. Auffällig ist die Statue der Muttergottes mit dem Kind, die über dem Eingang zum Pfarrhaus aufgestellt ist. Das Gebäude ist sehr gut erhalten und fügt sich harmonisch in den Baukörper der benachbarten Kirche ein.

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