Die ersten Erwähnungen des Dorfes stammen aus dem Jahr 1248. Im Dorf befinden sich eine Barockkirche aus dem Jahr 1730 sowie ehemalige Gutsgebäude mit einem weitläufigen Landschaftspark, der eine Fläche von ca. 10 ha einnimmt. In Bielin befindet sich außerdem ein Herrenhaus.
Das Anwesen wurde in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts erbaut; es handelt sich um ein einstöckiges Gebäude im Stil des Spätbarocks. Das Herrenhaus wurde auf einem rechteckigen Grundriss errichtet und hat eine Fläche von 800 m². Auf dem Dach befindet sich ein Mansarddach mit einem vorspringenden Risalit an der Vorderseite. Der Architekt des Gebäudes ist unbekannt.
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts gehörte das Anwesen Georg F. von Wobeser; nach dessen Tod im Jahr 1828 übernahmen seine fünf Töchter den Besitz. Sechs Jahre später verkauften die Erben es an Theodor Felix von Kahlem, der das Herrenhaus ausbauen ließ. Nach seinem Tod erbten seine Tochter Helena und ihr Ehemann Ernest Adler von Hymmen das Anwesen. Ab 1913 befand sich das Anwesen im Besitz von Rittmeister von Lagena-Steinkeller. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde das Dorf in die Grenzen Polens eingegliedert, und im Herrenhaus nahm ein staatlicher Landwirtschaftsbetrieb (PGR) seinen Betrieb auf.
Der staatliche Landwirtschaftsbetrieb war bis Anfang der 1950er Jahre in dem Gebäude tätig. Im Jahr 1952 wurde im Herrenhaus ein Gestüt eingerichtet, das bis heute in Betrieb ist. 1973 wurde das Gebäude renoviert, einige Jahre später, im Jahr 1981, brannte ein Teil des denkmalgeschützten Gebäudes nieder. Heute werden in dem erneut renovierten Gebäude Hotel- und Gastronomiebetriebe geführt.
Neben dem Herrenhaus befinden sich Gutsgebäude aus dem späten 18. Jahrhundert sowie ein Schlosspark mit einem interessanten Baumbestand. Das Herrenhaus wurde im Dezember 1988 in das Denkmalverzeichnis aufgenommen.
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