Im Rahmen des Programms „Teatr Polska“ lädt das Kulturzentrum Wałcz (WCK) zur Aufführung von „Very Ibsen“ ein, dargeboten vom Teatr Współczesny aus Stettin.
???? 10. September 2026 (Donnerstag), 18:00 Uhr
???? Veranstaltungssaal des WCK
???? Eintritt frei – es gelten kostenlose Eintrittskarten.
Eintrittskarten sind erhältlich:
an der Kasse des WCK (Di.–Fr., 10.00–14.00 Uhr),
an der Kasse des Kinos „Tęcza“ (Mi.–So., 16.00–20.00 Uhr).
Regie und Choreografie: Dominika Knapik
Dramaturgie: Patrycja Kowańska
Musik: Szymon Lechowicz
⏱ Dauer: 80 Minuten
???? Eine Aufführung für Jugendliche und Erwachsene.
Über die Aufführung
„Very Ibsen“ ist eine schwarze Komödie mit Elementen des skandinavischen Horrors. Die Figuren, die von den Charakteren aus Henrik Ibsens Dramen inspiriert sind, treffen sich nach dem Tod ihres Vaters. Mutter, Tochter, Sohn, Ehefrau und Ehemann bilden eine Familie voller Spannungen, Geheimnisse und unausgesprochener Emotionen.
Die Autoren adaptieren kein konkretes Drama von Ibsen, sondern greifen auf das zurück, was in seinem Werk am universellsten ist – familiäre Muster, vererbte Traumata und komplizierte Beziehungen. Die Zuschauer werden in eine Welt eingeladen, in der sich unter der Wärme norwegischer Pullover Geheimnisse verbergen, die schmerzlich drücken können.
Kuba Drzastwa, Mitglied der Künstlerischen Kommission des Programms „Teatr Polska“, schrieb dazu: „Eine hypnotische Geschichte, die zwischen Zärtlichkeit und eisiger Distanz schwebt. Die häusliche Atmosphäre hat die Rauheit eines norwegischen Pullovers, unter dem der alltägliche Horror pulsiert. Es ist eine jener Inszenierungen, deren dichte Atmosphäre wie eine magnetische Falle wirkt.“
Besetzung
Arkadiusz Buszko, Julia Gadzina, Iwona Kowalska, Kacper Kujawa, Michał Lewandowski und Joanna Matuszak.
Über das Programm „Teatr Polska“
Das Programm „Teatr Polska“ ermöglicht seit 2009 den Einwohnern von Orten ohne festes öffentliches Theater den Zugang zu den interessantesten polnischen Theaterstücken. Sein Ziel ist es, die Theaterkunst zu popularisieren und den Zugang zur Kultur zu vereinheitlichen, insbesondere außerhalb der größten städtischen Zentren.
Veranstalter des Programms ist das Zbigniew-Raszewski-Theaterinstitut. Das Projekt wird aus Mitteln des Ministers für Kultur und nationales Erbe gefördert.