Zentrum für Musik und Kunst – Im Kalten Krieg ist Radio ein wichtiges Instrument im Wettstreit der politischen Systeme. Das Zentrum für den Rundfunk der DDR vermittelt eindrucksvoll die Aufbruchstimmung der Nachkriegszeit mit der modern-funktionalen Architektur von Bauhausschüler Franz Ehrlich. Bis in die 1980er entwickelt sich hier eine Funkstadt mit Werkstätten, Geschäften und Freizeiteinrichtungen für mehrere tausend Beschäftigte. Die Aufnahmeräume sind wegen ihrer ausgezeichneten Tonqualität, dem sog. Nalepa-Sound, hochgeschätzt. Bis heute genießen Musiker:innen aus aller Welt die Räumlichkeiten wegen ihres baulichen Ambientes und ihrer Nähe zum Wasser.
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