Repräsentant der Kolonialzeit – Das einzig bis heute erhaltene Bauwerk der ehemals umfangreichen Fabrikanlage ist das Speichergebäude mit eigenem Schiffsanlegeplatz. Hier werden die aus den westafrikanischen Kolonien per Schiff antransportierten Palmkerne gelagert, bevor sie zu Pflanzenöl verarbeitet werden, einem Rohstoff für Margarine. Nachdem die Firma bereits 1899 Konkurs anmeldet, wird die Anlage bis zum Fall der Berliner Mauer als Mühle, Getreidespeicher und Tierfutterproduktionsstätte genutzt. In dem repräsentativen Speichergebäude befinden sich heute Maisonette-Lofts mit einer Größe von bis zu 1.000 Quadratmetern.
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