Repräsentativer Verkehrsknotenpunkt – Nicht nur als Hafenbecken, auch als stadtbildprägendes Schmuckbassin errichtet der visionäre Landschaftsarchitekt Peter Joseph Lenné 1850 den Hafen. Namensgeber ist der berühmte Naturforscher Alexander von Humboldt. Mit Eröffnung von Osthafen (1913) und Westhafen (1923) wird der Humboldthafen stillgelegt. Nach dem 2. Weltkrieg liegt der Hafen im Schatten der nahe gelegenen Berliner Mauer und fällt in einen regelrechten Dornröschenschlaf. Mit dem Mauerfall und dem Bau des neuen Hauptbahnhofs erwacht die Gegend zu neuem Leben. Um Platz für den Neubau zu schaffen, muss der historische Lehrter Stadtbahnhof von 1882 abgerissen werden. Gerkan, Marg & Partner entwerfen den modernen lichtdurchfluteten Hauptbahnhof. Er verbindet zwei sich kreuzende Gleisebenen der Bahn und der S-Bahn mit drei übereinander getürmten Geschäftsebenen. Die attraktive innerstädtische Lage am historischen Schmuckbassin rückt wieder in das öffentliche Interesse. Ein neues Stadtviertel entsteht. Mehr Infos zur Berliner Industriekultur: industriekultur.berlin/erleben/fahrradrouten/innovation-und-eleganz
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