Vom Bahnhof zur Stadtwildnis – Zur Entlastung des Anhalter Güterbahnhofs wird dieser Rangierbahnhof Ende des 19. Jahrhunderts errichtet und stetig erweitert. Zu Spitzenzeiten werden hier 130 Güterzüge pro Tag zusammengestellt oder aufgelöst. Von der einstigen Größe des dazugehörenden Bahnbetriebswerks zeugen heute noch der Lokschuppen und der 50 m hohen Wasserturm. 1952, nach Einstellung des Betriebs durch die DDR-Reichsbahn, beginnt die Rückeroberung durch die Natur. Anfang der 1980er-Jahre verhindert eine Bürgerinitiative den Bau eines neuen Güterbahnhofs und entwickelt die Idee eines Parks. 1993 endet die Bahnnutzung auf dem bereits stark verwilderten Gelände endgültig.
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