Perfekter Sound in moderner Architektur.
Das provisorische Studio am Potsdamer Platz genügt nicht mehr. Den Auftrag für das erste Rundfunkgebäude Berlins erhält der Architekt Hans Poelzig. Das 1931 eröffnete Haus wird zum Vorbild für die großen Rundfunkbauten in Europa. Die klug durchdachte Funktionalität mit dreieckigem Grundriss bietet bis heute beste Produktionsbedingungen. Die Büro- und Redaktionsräume an den Außenseiten schirmen die im Inneren gelegenen Studiokomplexe vom Lärm ab. Zwei Jahre lang wird hier unabhängig und frei gesendet. Dann verbreitet das NS-Regime Propaganda. Nach dem Krieg kontrollieren die Sowjets den im Britischen Sektor liegenden Radiosender. Vor der Übergabe an die Briten demontieren die Sowjets die technischen Anlagen und statten damit 1951 das im sowjetischen Sektor liegende Funkhaus Nalepastraße aus. In West-Berlin geht 1954 der neue Sender Freies Berlin (SFB) auf Sendung. 1970 eröffnet das Fernsehzentrum, das über eine Fußgängerbrücke mit dem
Haus des Rundfunks verbunden ist.
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