Trümmerschutt mit Ausblick.
Der eine Trümmerberg ist nach dem benachbarten Teufelssee benannt. Auf dem anderen kann man im Herbst sehr gut Drachen steigen lassen. In beiden Bergen ist Geschichte verborgen. Das NS-Regime beginnt hier die Wehrtechnische Fakultät als Teil der Welthauptstadt Germania zu errichten. Nach 1945 wird der Rohbau gesprengt und das Areal in eine Schuttdeponie verwandelt. Ab 1950 karren Lastwagen 22 Jahre lang ein Drittel der Trümmer des zerbombten Berlins an. Dann wird Erdreich aufgeschüttet und mit Bäumen bepflanzt. 1972 ist der Schutthaufen die höchste Erhebung West-Berlins und entwickelt sich zu einem beliebten Ausflugsziel. Bis heute bietet der Drachenberg einen grandiosen Panoramablick auf die Berliner Skyline.
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