Spionagezentrum des Kalten Kriegs.
Die West-Alliierten überwachen von hier aus seit den 1950er Jahren die Kommunikation im Ostblock. 1962 wird die Station mit fünf Antennenkuppeln aus weißem Kunststoff ausgebaut. Die Kuppeln schützen vor Witterung und Gegenspionage. Im Umkreis von 500 km, bis weit in das Gebiet des Warschauer Paktes, können alle ungeschützten Funk- und Fernmeldeverbindungen erfasst, abgehört und gestört werden. Nach Ende des Kalten Krieges wird die Station 1992 aufgegeben. Ein Investor kauft das Gelände, doch seine Pläne scheitern. Die Anlagen fallen Vandalismus zum Opfer. Heute ist der Standort mit seinem Lost-Place-Feeling eine der größten Street Art Galerien der Welt mit vielen Events und Festivals.
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