Das Schloss in Ząbrowo stammt aus der Zeit um 1880 und wurde in den Jahren 1920–1922 umgebaut, wodurch es seinen neobarocken Charakter erhielt. Das Schloss wurde für den damaligen Gutsbesitzer Kurt Neumann errichtet. Entworfen wurde es von den Berliner Architekten Helmuth Grisebach und Heinz Rechmann. Das Schloss wurde aus Ziegeln auf einem Steinfundament errichtet. Es wurde auf einem rechteckigen Grundriss angelegt, mit rechteckigen Risaliten auf der Querachse sowie einem rechteckigen Anbau an der Ostseite. Es handelt sich um ein zweistöckiges Gebäude mit einem bewohnbaren Dachgeschoss und einem nutzbaren Speicher. Im westlichen Teil verfügt das Gebäude über Kellerräume. Das Schloss wird von einem Mansarddach bedeckt. Das Dach ist mit Karpienziegeln gedeckt, die im „Kronenverband“ verlegt sind. Die Fenster des Gebäudes sind rechteckig. Die Fassade ist in Ockerrot gestrichen, die architektonischen Details sind in Steinfarbe gehalten. In der Mitte der Vorder- und Gartenfassade befinden sich Erker, im Gartenteil mit einem Balkon. Der Eingang zum Schloss ist sehr prächtig; eine breite Treppe führt hinauf, über der sich Porte-Fenêtres befinden, die auf einen kleinen Balkon hinausgehen. Vor dem Eingang zum Schloss befindet sich eine imposante Auffahrt. Das Raumvolumen des Schlosses beträgt 4.600m³, seine Nutzfläche 1.400m². Das Schloss war von einem Park umgeben. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude von der Polnischen Landwirtschaftsgesellschaft übernommen, die darin Wohnungen für Mitarbeiter sowie Büros einrichtete. Seit längerer Zeit steht das Schloss leer und verfällt. Es kann von außen besichtigt werden.
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