Im 19. Jahrhundert gehörte das heutige Dorf Batowo der Familie Schröder. Im Jahr 1870 errichteten sie ein neoklassizistisches Schloss mit einer Fläche von 520 m². Das Gebäude war auf dem Grundriss dreier aneinanderstoßender Rechtecke angelegt, hatte drei Stockwerke und war mit einem flachen Satteldach bedeckt. Dem Eingang zum Schloss gingen ein Portikus und ein Tympanon voraus, auf dem das Baujahr sowie der Buchstabe S (für den Nachnamen Schröder, die damaligen Eigentümer des Anwesens) eingraviert waren. Zu den sichtbaren Elementen des Schlossbaus gehörten auch die hervorstehenden Rizinale.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde auf dem Gut, wie bei vielen Objekten dieser Art, ein staatlicher Landwirtschaftsbetrieb (PGR) eingerichtet. Im Jahr 1967 wurde mit der Modernisierung des Schlossgebäudes begonnen, die jedoch nie abgeschlossen wurde. Später, in den Jahren 1969–1973, gehörte das Anwesen der Pflanzenzuchtstation in Wołczyn, anschließend bis in die 1990er Jahre der KPGR Pyrzyce. Mit der Zeit verfiel das ungenutzte Gebäude. Von dem ehemaligen Schloss sind heute nur noch Teile der Außenmauern erhalten.
Rund um das Schloss befinden sich außerdem Überreste von Gutsgebäuden, eine ehemalige Brennerei sowie ein Schlosspark.
Das Gelände, auf dem sich die Ruinen des ehemaligen Schlosses befinden, gehört derzeit einem privaten Eigentümer. Dieser plant für die Zukunft eine teilweise Rekonstruktion des Gebäudes.
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