Die ersten Erwähnungen von Laskowo stammen aus dem 13. Jahrhundert, als der polnische Herzog Heinrich I. der Bärtige das Dorf dem Zisterzienserorden von Kołbacz übergab. Nach der Auflösung des Ordens ging es in den Besitz der Familie von Wedel über und gelangte anschließend in die Hände weiterer Familien. Höchstwahrscheinlich wurde das Dorf um die Mitte des 14. Jahrhunderts in zwei Teile geteilt.
Im Jahr 1842, als Gustaw Friedrich Otto von Prollius, Kreisrichter in Güstrow (Mecklenburg), Eigentümer des Dorfes wurde, begann der Bau eines eklektischen Schlosses. Die Fläche des Schlosses beträgt 1223,7m². Ursprünglich war das Schloss ein einstöckiges Gebäude mit einem Satteldach. Im Laufe der Zeit wurde es mehrfach umgebaut; unter anderem wurden 1898 Terrassen sowie zwei Türme mit Kuppelhauben und 1910 ein Risalit angebaut. Nach zahlreichen Umbauten im Laufe der Jahre vereint das Schlossgebäude heute viele Stilrichtungen in sich; man kann neobarocke, neugotische und Neorenaissance-Elemente erkennen. Es handelt sich um einen einstöckigen Bau, der auf einem rechteckigen Grundriss mit gegliederter Baukörperform errichtet wurde. In der Mitte der Fassade befindet sich ein breiter Risalit, dem ein kleiner Anbau vorgelagert ist; das gesamte Gebäude wird von einem Satteldach mit Dachgauben bedeckt. Im Baukörper sind noch zwei Türme zu erkennen, auf dem größeren davon befindet sich eine Sonnenuhr. In die Fassade des Schlosses sind die Daten des Baus sowie der nachfolgenden Umbauten eingemeißelt. Zur Straßenseite hin ist das Schloss durch eine niedrige Steinmauer abgetrennt.
Nach dem Krieg war im Schloss und in den umliegenden Gebäuden ein staatlicher Landwirtschaftsbetrieb (PGR) untergebracht. Derzeit befindet es sich im Besitz eines privaten Eigentümers, der das Anwesen renoviert hat. Es kann von außen besichtigt werden.
In der Umgebung des Schlosses befinden sich Gutsgebäude sowie ein Schlosspark. Der im romantischen Stil angelegte Park wurde um 1850 angelegt. Bis heute ist die ursprüngliche Anordnung der Parkalleen erhalten geblieben – im Westen eine Lindenallee, im Norden eine Kastanienallee. Im Park ist auch ein reichhaltiger alter Baumbestand erhalten geblieben. Unter den einheimischen Arten finden sich hier Eiben, Eichen, Hainbuchen, Buchen und Eschen. Zu den exotischen Arten zählen der Ginkgo biloba, die Stiel-Eiche (Kegelform) und die Ahornblättrige Platane. Der Park kann besichtigt werden.
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