Udogodnienia w obiekcie

  • Das Gebäude ist behindertengerecht gestaltet
  • Betreuung in englischer Sprache
  • Betreuung in deutscher Sprache
  • Betreuung in anderer Sprache
  • Wlan
  • Geschäftsdienstleistungen (Büroräumlichkeiten, Organisation von Konferenzen)
  • Zahlungsmöglichkeiten per Karte / BLIK / Telefon u. Ä.
  • Kinderanimation
  • Kinosaal / Projektionssaal / Freiluftkino / Verleih von Filmen und Kinderfilmen
  • Klimaanlage
  • Verkauf von Andenken / Produkten lokaler Künstler

Usługi dodatkowe MPR

  • Fahrradservice
  • Informationen über lokale Tourismusangebote, Touristenattraktionen, angebotene Ausflüge und Fahrradveranstaltungen
  • Information über andere, empfohlene MPR-Objekte
  • Karten, Reiseführer über die Gegend, Informationsmaterial

MPR

  • Radfahrerfreundlicher Ort (MPR) Radfahrerfreundlicher Ort (MPR)

Die Geschichte des Schlosses reicht bis ins Jahr 1364 zurück. In den späteren Jahrhunderten mehrfach umgebaut, erlitt das Gebäude nach einem Bombardement 1944 schwere Schäden. Es gelang das Gebäude wiederaufzubauen. Heute ist es der Sitz einer Kulturinstitution.

Um zum Schloss zu gelangen, ist eine Straßenbahn oder ein Bus zu wählen, die/das zur Haltestelle „Wyszyńskiego“ fährt. Dann biegt man in die ul. Księcia Mściwoja II, die in der ul. Panieńska mündet. Nach knapp 100 Metern biegt man links in die ul. Kuśnierska – man ist am Schloss.

Das Renaissanceschloss der Pommerschen Herzöge wurde auf dem Schlossberg errichtet, und war früher Sitz der Greifen-Familie. Schon in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts befand sich auf dem Hügel eine slawische Burg. Im Jahr 1124 errichtete Herzog Wartislaw I. im nördlichen Teil des Hügels das erste Backsteingebäude, das Herzogshaus. Als 1235 Herzog Barnim I. beschloss, die Hauptstadt des Westpommerschen Herzogtums von Usedom nach Stettin zu verlegen, wurde beschlossen, das Gebäude zu erweitern. Wahrscheinlich wurde das Haus von Wartislaw I. abgerissen und an seiner Stelle neue Gebäude errichtet.

Die Ursprünge des heutigen Schlosses lassen sich bis ins Jahr 1346 zurückverfolgen, als Barnim III. aus dem Hügel den Bau des sogenannten Steinhauses begann. Daneben wurde die Kapelle des hl. Otto und das sogenannte große Haus mit Gefängnisturm errichtet. Die Entscheidung zum Bau ist das Ergebnis eines Streits zwischen dem Herzog und den Bürgern, die die Zimmerleute von Barnim III. vertrieben. Im August 1346 beschlossen der Kamminer Bischof Johann I. und der pommersche Herzog Bogislaw V., dass Barnim III. seine Burg mit gleichen Rechten wie seine Vorfahren halten kann und die Einwohner von Stettin ein neues Haus und eine Kapelle bauen sollen. Das neue Herrenhaus stand an der Stelle des heutigen Nordflügels und westlich des Gebäudes befand sich die Kirche des hl. Otto, wo sich auch die erste Greifen-Gruft befand. 1428 wurde das Haus vergrößert – der Südflügel wurde gebaut. Am Ende des 15. Jahrhunderts wurde das sogenannte Große Haus gebaut, in dem Herzog Bogislaw X. zusammen mit seiner Frau, der Tochter von Kazimierz Jagiellończyk – Anna aus den Jagiellonen, leben sollte. 1491 fand die Hochzeitsfeier des Herzogspaares in den Mauern des neuen Hauses statt. 40 Jahre später, 1530, brach ein Feuer aus, das das Große Haus schwer beschädigte.

Nach dem Brand wurde beschlossen, das Schloss umzubauen. Die Arbeiten dauerten 7 Jahre – das Steinhaus wurde zu einem zweistöckigen Gebäude im Renaissancestil, mit Satteldach und Uhrturm umgebaut. Hinzugefügt wurde der Ostflügel. In den Jahren 1573-1582 wurde auf Wunsch des Herzogs Johann Friedrich ein weiterer Umbau des Gebäudes vorgenommen. Im Zuge der Modernisierung wurden das Steinhaus und die Kapelle abgerissen. Der Hof wurde durch den Anbau des Nord- und Westflügels geschlossen, auch der Ostflügel wurde erhöht. Die Arbeiten wurden 1583 abgeschlossen. Im 17. Jahrhundert, zu Zeiten Philipps II. und Franz I., entstand hinter dem Westflügel ein fünfter Flügel, der sogenannte Münzflügel, wodurch ein kleiner Innenhof geschaffen wurde. Bogislaw XIV starb 1637 – der Herzog hatte keine männlichen Erben, das Schloss wurde also nach seinem Tod von den Schweden übernommen, die 1630 nach Pommern kamen. 1705 zog die Königin von Polen, Katharina Leszczyńska, auf das Schloss in Stettin, und sechs Jahre später kam hier auch der König Stanisław Leszczyński. 1720, nach dem Ende des Nordischen Krieges, wurde Stettin von Preußen übernommen und das Schloss wurde Sitz des Garnisonskommandanten. In preußischer Zeit wurde das Gebäude mehrfach umgebaut, um es den Bedürfnissen der dort stationierenden Garnison anzupassen. Während der Arbeiten wurden viele Dekorationen entfernt, Kreuzgänge abgerissen und Treppen und Flure gebaut. Die Garnison stand bis 1902 im Schloss, danach begann das Gebäude zu verfallen. Renovierungsarbeiten, die den Sarkophagen der pommerschen Herzöge restaurieren sollten. 1948 begannen die archäologischen Arbeiten im Hof. Von 1958 bis 1980 wurde das Schloss wiederaufgebaut. 1973 wurden der Südflügel und der Uhrturm wiederaufgebaut und 1979 das Uhrwerk restauriert. Während der Arbeiten wurde das Gebäude im Renaissance-Stil restauriert, von der ursprünglichen Ausstattung ist jedoch nicht viel erhalten. Es gibt immerhin gotische Gewölbe im Keller und Fresken im Uhrturm. Unter dem Nordflügel befinden sich die Reste der Kapelle des hl. Otto – die nach dem Krieg entdeckte Krypta ist für die Öffentlichkeit zugänglich, die Asche des Fürsten wurde im Dom des hl. Jakobs gelegt. Heute ist das Schloss Sitz der Woiwodschaftsverwaltung Westpommern, des Kulturzentrums „Schloss der Pommerschen Herzöge“, des 1963 eingerichteten und 2006 modernisierten Kinos „Zamek“, des Theaters Krypta und des Kabaretts Piwnica przy Krypcie. Das Schloss beherbergt auch die Schlossoper (derzeit im Umbau), die 1978 vom Milizklub in der ul. Potulicka verlegt wurde. Es gibt auch zwei Restaurants: „Zamkowa“ und „Na Kuncu Korytarza“. Außerdem befindet sich im Schloss auch das Kultur- und Tourismusinformationszentrum.

Im April 2005 wurde das Programm „Modernisierung und Restaurierung des Schlosses Pommerscher Herzöge“ begonnen. Dabei wurden das Dach und ein Teil der Fassade saniert, die Freilichtbühne und die Zentralheizungsanlage im West-, Münz- und Südflügel modernisiert. Die Arbeiten wurden September 2006 abgeschlossen. Die Gesamtkosten betrugen 5,3 Mio. PLN, davon 3,5 Mio. PLN aus Mitteln der Europäischen Union.

Die restlichen Fassaden wurden in den Jahren 2006-2007 renoviert, die Kosten der Arbeiten betrugen 2,3 Mio. PLN. Ein Jahr später, 2008, machte man Überdachung, Licht- und Tonanlage der die Bühne „Unter dem Kreuzgang“ und nach Erhald des Förderung aus dem Ministerium für Kultur und nationales Erbe wurde das Schloss beleuchtet. 2008 wurde das im Südflügel des Schlosses gelegene Standesamt renoviert. Der Hochzeitssaal wurde neu gestrichen, ein Teil der Möbel renoviert und der Raum behindertengerecht angepasst. Ebenfalls im selben Jahr wurden die Räume des Herzogs Barnim und der Herzogin Miroslawa mit Danziger Möbeln aus dem 17. und 18. Jahrhundert eingerichtet.

Derzeit steht den Besuchern der Ostflügel des Schlosses zur Verfügung, in dem sich das Schlossmuseum und die gotische Galerie befinden. Die Eintrittspreise betragen 4 Zloty ermäßigt, 5 Zloty für normale, 5 Zloty für normale Gruppen und 2 Zloty für Schulklassen. Im Juni 2012 wurde auf dem Schloss der Hexensaal eröffnet, wo man die Geschichte der Sidonia von Borcke und das Lubinus-Kabinett kennenlernt, wo sich die Große Karte des Pommerschen Herzogtums mit ihrem Stammbaum, der von Eilhardus Lubinus in den Jahren 1610-1618 angefertigt wurde, befindet.

Das Gebäude wurde im April 1955 in die Woiwodchaftsdenkmalliste eingetragen.

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