Die Route durch die Westlichen Seengebiete beginnt an der malerischen Brücke in Siekierki und führt durch die schönsten Seengebiete Westpommerns in Richtung der Woiwodschaft Pommern. Für Radfahrer, die in Stettin starten, wurde jedoch ein attraktiver nördlicher Abzweig der Route vorbereitet – die R20A –, über den man bequem auf die Hauptroute gelangen kann.
Der Startpunkt der Variante R20A befindet sich an der polnisch-deutschen Grenze zwischen den Ortschaften Blankensee und Buk. Die Route verläuft hier auf Radwegen, deren vollständige Beschilderung für das Jahr 2026 geplant ist. Über eine komfortable Fahrradinfrastruktur fahren wir von der Nordseite der Stadt nach Stettin hinein. Anschließend durchqueren wir die interessantesten Ecken der Stadt und begeben uns zum östlichen Ufer der Oder.
Der weitere Abschnitt verläuft in der Nähe des äußerst reizvollen Landschaftsparks „Puszcza Bukowa“. In Richtung Stargard nutzen Radfahrer sowohl ausgewiesene Radwege als auch ruhige Waldwege, auf denen sie die Nähe zur Natur genießen können. Der Abschnitt Stargard – Ulikowo befindet sich derzeit in der Planungsphase, daher sollte die auf der Karte eingezeichnete Umleitung genutzt werden.
Hinter Ulikowo führt die Route über lokale Straßen mit geringem Verkehrsaufkommen. Unterwegs lohnt sich ein Zwischenstopp am beeindruckenden Schloss in Pędzin, einem der interessantesten Denkmäler der Region. In Marianowo führt die Route die Radfahrer auf einen völlig neuen Radweg, der auf der Trasse einer ehemaligen Schmalspurbahn verläuft. Dies ist ein besonders malerischer Abschnitt der Route, der bis zur Ortschaft Kozy führt, wo der Abzweig der R20A auf die Hauptroute „Trasa Pojezierzy Zachodnich“ trifft.
Von hier aus kann man die Reise nach Nordosten in Richtung Ińsko und Szczecinek fortsetzen und dabei weitere Seen und Waldlandschaften der Region entdecken, oder man schlägt die entgegengesetzte Richtung ein und fährt in Richtung Choszczno und Siekierki.
Die Strecke ist größtenteils asphaltiert, was für hohen Fahrkomfort sorgt. Stellenweise gibt es jedoch Wald- und Schotterabschnitte, weshalb wir Trekking-, Gravel- oder Mountainbikes empfehlen. Aufgrund der Beschaffenheit des Untergrunds ist die Strecke für Rennräder nicht optimal geeignet.
Derzeit ist der Weg nur auf ausgewählten Abschnitten ausgeschildert, daher empfehlen wir die Nutzung eines Navigationsgeräts, z. B. der App „Pomorze Zachodnie“. Die bereits ausgeschilderten Abschnitte lassen sich auf unserer Karte leicht erkennen. So kannst du deine Reise problemlos planen und dich voll und ganz darauf konzentrieren, die Reize der Westlichen Seenplatte zu entdecken.
Straßenbelag: Asphalt 84 %, Schotter 10 %, Pflastersteine 2 %, Platten 2 %, unbefestigte Wege 3 %, Kopfsteinpflaster 1 %.
Verkehrsart: Radwege 76 %, allgemeiner Verkehr 18 %, Wald-/Feldwege 6 %.
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Asphalt / Betonpflaster
Schotter
Asphalt / Betonpflaster
Schotter
In Entwurfsphase / im Aufbau
Dichter Verkehr
Bodenwellen / Naturstraße