Ein Schloss im Barockstil mit sichtbaren Elementen der niederländischen Architektur. Das Schloss entstand im 18. Jahrhundert. Erhalten geblieben ist der Hauptrisalit mit dem Wappenschild der Familie von Bork (zwei Stockwerke, verputztes Mansarddach). Der erste Besitzer des Anwesens war Andrzej von Bork. In den Jahren 1717–1721 ging das Anwesen in den Besitz des Großstatthalters von Stettin, Wilhelm I., und seiner Frau Antoniette Hedwig über. Zu dieser Zeit wurde die Barockresidenz erweitert. Im Jahr 1743 fügte Antoinettes Sohn Adraian einen Flügel des Schlosses hinzu. In dieser Zeit entstanden auch der Innenhof und der Garten. Ab 1848 war Philiph Heinrich G. von Bork Eigentümer des Anwesens. Unter seiner Herrschaft wurden die am Schloss gelegenen Wirtschaftsgebäude abgerissen. Zudem wurden zweistöckige Flügel des Schlosses sowie Anbauten mit Türmen errichtet. Im Jahr 1945 war im Schloss ein deutscher Stab stationiert. Nach dem Einmarsch der sowjetischen Truppen in Starograd wurde das Schloss in Brand gesetzt, wodurch seine wertvolle Ausstattung zerstört wurde. Nach dem Krieg wurde das Schloss restauriert und diente als Sitz eines staatlichen Landwirtschaftsbetriebs. Im Jahr 1992 ging das Schloss in den Besitz der Agentur für landwirtschaftliches Eigentum des Staatsschatzes – Außenstelle Stettin – über.
PDF