Das Schloss in Rzepczyn wurde Mitte des 19. Jahrhunderts erbaut und im 20. Jahrhundert erweitert. Ursprünglich wurden der Mittelbau, der Ostflügel, die Hälfte des Südflügels sowie der Turm errichtet. Im Jahr 1930 wurden dann der Nordflügel und der zweite Teil des Südflügels angebaut. Nach dem Ersten Weltkrieg befand sich im Schloss ein Krankenhaus. Es wurde aus Ziegeln auf Ziegel- und Steinfundamenten errichtet. Die Form des Schlosses ist unregelmäßig und basiert auf Rechtecken. Alle Teile des Gebäudes sind zweigängig. Der zentrale Teil des Schlosses ist einstöckig und mit einem Satteldach mit Giebel bedeckt. Der Nordflügel hat zwei Stockwerke sowie einen nutzbaren Dachboden und ist mit einem steilen Satteldach bedeckt. Der Südflügel hat ebenfalls zwei Stockwerke und ist mit einem abgeflachten Satteldach bedeckt. An der Südfassade befindet sich eine zweistöckige Veranda. Im Südflügel wurde ein viereckiger Turm errichtet. An der Westfassade befindet sich eine kleine, auf Säulen ruhende Veranda, zu der eine Treppe führt. Das Raumvolumen des Schlosses beträgt 10.063m³, seine Nutzfläche 1.017m². Das Schloss ist umzäunt. Im Jahr 2007 wurde im Schloss das Salesianische Jugend-Erziehungszentrum eingerichtet. Es handelt sich um eine Resozialisierungseinrichtung für schwer erziehbare Jugendliche. In der Umgebung des Schlosses befinden sich ein Landschaftspark und eine Kapelle. Besichtigungen des Schlosses sind nur nach vorheriger Absprache mit der Leitung des Zentrums möglich.
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