Auf der Ostseite, im zentralen Teil des Gutshofs, wurde ein Schloss errichtet, das die Grenze zwischen dem Wirtschafts- und dem Parkbereich bildet. Der Gutskomplex wurde im 19. Jahrhundert errichtet. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gehörte das Gut der Familie von Neumann; das Anwesen umfasste damals 1.313 ha – darunter 900 ha Felder und Gärten, 40 ha Wiesen, 18 ha Weideland, 290 ha Wald sowie 16 ha, die von Gebäuden, Gewässern und Brachflächen eingenommen wurden. Der Besitzer besaß 85 Pferde, 275 Rinder, 500 Schafe und 400 Schweine. Auf dem Gelände des Guts befand sich auch eine Brennerei.
Das aus dem 19. Jahrhundert stammende Schloss wurde in den Jahren 1824–1830 im klassizistischen Stil umgebaut. Auf dem Gelände des Gutshofs befinden sich neben dem Schloss auch eine Schmiede, ein Melkstand, ein Pferdestall, ein Getreidespeicher und die bereits erwähnte Brennerei. Die Gebäude wurden auf einem rechteckigen Grundriss mit vorspringenden Veranden errichtet. Ein Teil der Gebäude war verputzt und mit Satteldächern gekrönt. Der Hof des Gutshofs war ursprünglich mit Feldsteinen gepflastert, heute ist er größtenteils mit Asphalt bedeckt.
Das Gut in Krzymów wurde zusammen mit dem umliegenden Schlosspark im Oktober 1957 in die Denkmalliste der Woiwodschaft aufgenommen.
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