Kuropatniki ist eine Waldsiedlung, die in den Wäldern des nahegelegenen Krzymów liegt. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts war Kuropatniki ein Lehen des Geschlechts von Sydow; in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts gehörte die Siedlung dem Kriegsrat Anton Ludwig Kruger. Im Jahr 1816 ging das Gebiet in den Besitz von Johann Heinrich Neumann aus Berlin über. Bis 1945 befand sich das Anwesen im Besitz der Familie Neumann, nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es verstaatlicht.
Das Jagdschloss wurde von den Besitzern von Krzymów in den Jahren 1820–1830 erbaut. Das Gebäude weist bescheidene klassizistische Merkmale auf. Das Anwesen ist einstöckig, mit einem Satteldach und einem nutzbaren Dachgeschoss. Vor dem Eingang befindet sich ein Portikus mit vier Säulen. Das Gebäude wurde 1959 sowie Ende der 1980er Jahre renoviert. Im Inneren des Gebäudes ist die ursprüngliche Ausstattung nicht erhalten geblieben.
Das Gebäude wurde im November 1963 in die Denkmalliste aufgenommen. Derzeit gehört das Landgut einem privaten Eigentümer, der Agrotourismus betreibt – es besteht die Möglichkeit, das Landgut zu mieten. Für die Zukunft ist ein Ausbau des Gebäudes zu einem Hotel und Restaurant geplant.
Das Jagdschloss ist von einem im 18. Jahrhundert angelegten Waldpark umgeben, der über einen reichen Bestand an altem Baumbestand verfügt, zu dem unter anderem Rotbuche, Platane und Tulpenbaum gehören. Das Anwesen steht den Gästen des Ferienzentrums zur Verfügung.
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