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Das Stadttor, auch Steintor genannt, kommt aus dem 14. Jh. Es stellt die Überreste der Befestigungsanlage dar, es wehrte den Zugang zur Stadt. Es trennte den alten Stadtteil von dem neuen ab. Das Steintor war eines der drei gotischen Tore in der Mauer, die die Stadt umgaben. Die Stadtmauer, die im 18. Jh. die Ansiedlung vor den Überfällen schützte, wurde fast völlig abgerissen.  Bis heute blieb nur ihr Teil in der Straβe am Rega – Fluss, einige Meter vom Tor entfernt. Noch einige Zeit nach dem Krieg hatte das Tor eine wuchtige Holztür, die den Krieg überstand und den Schmuck dieses sehenswürdigen Bauwerks darstellte. In den 90er Jahren des 20. Jh. wurde diese Tür während der Renovierung des Tores leider gestohlen. Für die Zeit der Arbeiten wurde die Tür ins städtische Lager getragen, woher sie nie wieder zurückkam. Der Dieb wurde nicht gefunden. Das Tor ist zur Zeit in einem sehr guten Zustand. Um die Jahreswende war sie mehrmals umgebaut. Es wurde auf dem Plan eines Vierecks gebaut. Das Tor hat zwei Stockwerke und ein Dachgeschoss. Es ist aus groβer gotischer Ziegel gebaut, geteilt mit Feldersteinen. Das Dach des Tores ist ein steiles  Satteldach, gestützt auf einer Holzkonstruktion. Von der östlichen Seite wurden zum Tor Blende (Strebewände) angebaut. Der Übergang unter dem Tor endet mit einem scharfen Bogen. Er wird mit einem Paar der neuen Eichentür geschmückt, die an die gotische Architektur anknüpft. Der Eingang zum Tor, der sich früher an seinem Fuβe befand, wurde zugemauert. Heute kann man zum Tor durch die Kapelle kommen. Das Tor kann man leider nur von auβen bewundern.

 

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