Seit 1360 war das ehemalige Milchow, das heutige Miłachowo, ein Ritterlehen der Familie von Parlow. Es befand sich bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts in deren Besitz. Anschließend übernahm die Familie von Mellin das Anwesen. Im Jahr 1804 wurde das Dorf an Friedrich Mengdehl verkauft und wechselte seitdem häufig den Besitzer. Nach dem Zweiten Weltkrieg war auf dem Gut die Rote Armee stationiert, anschließend wurde hier ein staatlicher Landwirtschaftsbetrieb (PGR) gegründet, der zum KPGR Wrzosowo gehörte.
In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde auf dem Anwesen ein Herrenhaus auf rechteckigem Grundriss mit einer Fläche von 560m² errichtet. Damals handelte es sich um ein einstöckiges Gebäude mit Mansarddach. Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Herrenhaus erweitert. An der Nordfassade entstanden drei bis heute sichtbare Risalite im neugotischen Stil. Heute präsentiert sich das Gebäude von jeder Seite anders. Von Osten her ist es mit einem Giebeldach bedeckt, von Süden her mit einem Mansarddach und von Norden her mit einem Flachdach. An der Südseite wurde zudem eine Veranda an das Herrenhaus angebaut.
Im Jahr 1965 wurde das Denkmal renoviert, wobei die dekorativen Stuckarbeiten und Kachelöfen entfernt wurden.
Um das Schloss herum erstreckt sich ein kleiner Schlosspark aus dem 19. Jahrhundert, der mit einem Obstgarten verbunden ist.
Derzeit steht der gesamte Schloss- und Parkkomplex zum Verkauf. Das Anwesen kann von außen besichtigt werden.
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