Das Gebäude wurde um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert errichtet. Der erste Eigentümer war ein namentlich unbekannter Professor aus Berlin; möglicherweise erklärt dies den für die pommerschen Traditionen der Volksarchitektur untypischen Stil des Gebäudes, der eher an süddeutsche Vorbilder anknüpft.
Die Villa ist ein zweistöckiges Gebäude mit Keller und einem nutzbaren Dachgeschoss. Das Gebäude hat einen rechteckigen Grundriss und eine nach Süden ausgerichtete Fassade. In der Südfassade befindet sich ein über die Wandfläche hinausragender Risalit. An der Westwand befindet sich eine Veranda. Der Hauptkörper der Villa hat die Form eines Quaders und wird von einem relativ flachen Satteldach bedeckt. An den Hauptbau ist ein Risalit angebaut, dessen Wände höher sind als die des Hauptbaus; er wird von einem flachen, eigenständigen Satteldach gekrönt. Die architektonische Form des Gebäudes wird im Wesentlichen durch seinen Baukörper geprägt, der sich durch eine deutliche Gliederung und harmonische Proportionen auszeichnet. Die Fensteröffnungen sind rechteckig, senkrecht angeordnet und vierflügelig; im ersten Stock sind sie durch hölzerne Jalousieläden geschützt. An der Süd-, Ost- und Westfassade finden sich reichhaltige Schnitzereien in Form eines würfelförmigen Gesimses zwischen den Stockwerken, profilierter Fenstergesimse, Leistenbändern mit Schnurornamentik, Leisten mit Schnurornamentik zur Abtrennung der Fensteröffnungen sowie profilierten Endstücken der Deckenbalken, Sparren und Dachsparren.
Das Gebäude dient Wohnzwecken und befindet sich in Privatbesitz. Das Objekt ist von außen zugänglich.
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