Die ersten Erwähnungen des Dorfes stammen aus dem Jahr 1338. Im 16. Jahrhundert gehörte Dobropole dem Geschlecht der von Sydow. Die Familie behielt das Dorf bis 1815 in ihrem Besitz. Im Jahr 1828 gehörte es den von Rüts, im Jahr 1858 den von Senfft-Pilsach. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ging das Anwesen wieder in den Besitz der Familie von Sydow über – Carl Friedrich von Sydow übernahm es. Gerade unter der Herrschaft der Familie von Sydow entstanden im Dorf eine Barockkirche aus dem Jahr 1766, ein Schloss aus den Jahren 1760–1770 und ein weitläufiger Landschaftspark.
Das Schloss wurde im Barockstil erbaut. Das Gebäude befand sich im östlichen Teil des Anwesens; im Osten schloss sich an das Gebäude ein Park an, der bis zur Uferlinie des Sees reichte. Das Gebäude war als Wohnhaus für den Verwalter der Ländereien der Familie von Sydow aus Stołeczna vorgesehen. Das Schloss war zweistöckig und aus rotem Backstein erbaut. Der Architekt, der das Schloss entworfen hat, ist unbekannt. Derzeit befindet sich das Gebäude in einem fortschreitenden Verfall. Die Fassadenwände des Gebäudes sind teilweise erhalten geblieben, Fenster- und Türrahmen fehlen. Das Gebäude ist von außen zugänglich, das Betreten des Schlosses kann jedoch gefährlich sein. Heute gehört der Palast einem privaten Eigentümer. Das Gebäude wurde im Oktober 1956 in die Denkmalliste aufgenommen.
An die Ostseite des Schlosses schließt sich ein auf einem elliptischen Grundriss angelegter Landschaftspark an, der im 18. Jahrhundert in einen Park im englischen Stil umgestaltet wurde. Im Garten findet man einen artenreichen Baumbestand, der unter anderem aus Kastanien, Linden und Ahornbäumen besteht.
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