Der Palast in der Warcisława-Straße wurde ebenso wie das benachbarte Gebäude im 19. Jahrhundert errichtet. Höchstwahrscheinlich entstand er in den 40er Jahren des 19. Jahrhunderts, da er auf einem Plan aus dem Jahr 1844 als geplantes Bauwerk verzeichnet ist. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde an der nordöstlichen Ecke ein Seitenflügel angebaut, der als Nebengebäude diente.
Das Gebäude wurde ebenso wie das benachbarte Schloss im klassizistischen Stil errichtet, doch lassen sich in seiner Architektur auch neobarocke Elemente erkennen. Das Gebäude wurde auf einem rechteckigen Grundriss entworfen, ist einstöckig, unterkellert und verfügt über einen ausbaubaren Dachboden. Der Giebel des Gebäudes wird von einem Satteldach mit Mansarde, Dachgauben, Giebelverzierungen und Oberlichtern in Form von „Ochsenaugen“ gekrönt.
Das im 20. Jahrhundert angebaute Nebengebäude verfügt über ein niedrigeres Satteldach mit denselben Oberlichtern wie das Hauptgebäude. Die Vorderfassade des Schlosses ist symmetrisch und siebenachsig, der Innenraum ist zweieinhalbflügelig. Die Fenster des Gebäudes sind mit Bögen abgeschlossen.
Das Gebäude an der Warcisława-Straße war ein sogenanntes „Verwalterhaus“, in dem die Verwaltung des Gutshofs untergebracht war. Nach 1945 wurde in dem Gebäude eine Grundschule eingerichtet, die bis 1988 im Schloss untergebracht war (das neue Schulgebäude wurde im Januar 1989 in Betrieb genommen). Derzeit ist das nicht renovierte Schloss verfallen.
Die Fenster des Gebäudes wurden zugemauert, der Zutritt zum Inneren ist gefährlich. Das Gebäude kann nur von außen bewundert werden. Um zum Gebäude zu gelangen, muss man in die Warcisława-Straße einbiegen; das Schloss befindet sich in der Nähe einer historischen gotischen Scheune, die einst zu den Wirtschaftsgebäuden des Zisterzienserordens gehörte. Auf der anderen Straßenseite, genau gegenüber dem Gebäude, befindet sich eine mittelalterliche Kirche.
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