Die ersten Erwähnungen des heutigen Sulimierz, des ehemaligen Adamsdorf, stammen aus dem Ende des 13. Jahrhunderts. Aus dieser Zeit stammt ein Dokument, in dem den Zisterzienserinnen in Recz das Patronatsrecht über die örtliche Kirche gewährt wurde, das sie bis ins 16. Jahrhundert behielten. Das Dorf war von seiner Gründung bis 1945 ein Adelsdorf, das von einem Eigentümer zum nächsten wechselte. Nach dem Krieg wurde der Besitz verstaatlicht und ging in den Besitz der staatlichen Landwirtschaftsbetriebe über.
Aus der Blütezeit ist im südlichen Teil des Dorfes noch ein Gutshofkomplex erhalten. Der im 19. Jahrhundert angelegte Schlosspark erstreckt sich über 6 ha und reicht bis an die Ufer des Sulimierskie-Sees. Im Park sind zahlreiche alte Bäume zu sehen – Eichen, Rotbuchen, Silberweiden, Ahornbäume, Kastanien und Linden. Ihr Alter wird auf 100–150 Jahre geschätzt, und der Stammumfang einiger Exemplare erreicht 400–450 cm. Früher befanden sich im Park ein Herrenhaus und Gutsgebäude. Leider war das Schloss selbst in den 1960er Jahren bereits eine Ruine, und an seiner Stelle wurde ein Wohnhaus errichtet. Bis heute sind die Wirtschaftsgebäude aus dem 19. Jahrhundert erhalten geblieben. Sie bilden einen Viererblock mit einem weitläufigen Innenhof in der Mitte. Unter den Gebäuden sind insbesondere ein Getreidespeicher mit einem Kran sowie eine Scheune mit Wappen hervorzuheben.
Die gesamte Anlage befindet sich derzeit in Privatbesitz und kann von außen besichtigt werden.
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