Die Krankenhausanlage am Kańsko-See entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Seit ihrer Eröffnung im Jahr 1906 diente sie als Rehabilitations- und Genesungszentrum für Patienten aus Pommern und Mecklenburg.

Eigentümer der Einrichtung war die Landesversicherungsanstalt mit Sitz in Stettin. Die Wahl des Standorts war auf die hervorragenden klimatischen Eigenschaften des Ortes zurückzuführen. Während beider Weltkriege diente die Einrichtung als Militärkrankenhaus. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Einrichtung vom Ministerium für öffentliche Sicherheit übernommen und anschließend von dessen Nachfolger, dem Ministerium für Inneres und Verwaltung, in dessen Zuständigkeit sie bis heute fällt. Derzeit ist die Einrichtung auf kardiologische, orthopädische und neurologische Rehabilitation spezialisiert.

Das Hauptgebäude der Einrichtung wurde auf einem nahezu rechteckigen Grundriss entworfen. Das Backsteingebäude verfügt über zwei Stockwerke mit hoher Deckenhöhe, einen nutzbaren Dachboden und einen tiefen Keller. Dazu gehören Nebengebäude: ein Verwaltungsgebäude, ein ehemaliger Pferdestall, ein Lagerhaus, eine Tischlerei, eine Leichenhalle sowie Pumpwerke. Die meisten Gebäude stammen aus dem Jahr 1905. Das gesamte, 2,4 Hektar große Areal ist von einem malerischen Park umgeben.

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