Das Tor war einst Teil der preußischen Befestigungsanlagen und wurde 1728 fertiggestellt. Früher befand sich hier eine Kunstgalerie, heute ist es ein Café.

Das Königsstor ist eines der beiden Stadttore, die aus der umfangreichen Befestigungsanlage in Stettin bis heute erhalten sind. Das Gebäude wurde in den Jahren 1725-1728 nach einem Entwurf des niederländischen Architekten Gerhard van Wallrawe errichtet. An der Stelle des ehemaligen Mühlentors wurde das Königliche Tor - früher als „Anklamer Tor“ bekannt - errichtet. Dieser Name galt bis 1840, ab 1841 wurde das Tor zu Ehren seines Gründers, König Friedrich Wilhelm I. Königliches Tor genannt.

Wie am Hafentor sind die Wände mit Skulpturen von Bartholome Damarat verziert. Am Tor findet man unter anderem Mars mit Schwert und Schild sowie Herkules mit Keule und Löwenfell. Über dem Gang befindet sich ein Panoplium mit Schild und preußischem Adler, das Ganze ist von einer Kette des Schwarzen Adlerordens umgeben, oben befindet sich eine Krone. Das Königstor ist mit gehauenen Elementen von Waffen, Rüstungen, Schilden und Bannern verziert.

Während des Zweiten Weltkriegs hat man die Dekorationen aus Angst vor Beschädigungen abgebaut, im Wald versteckt und das Gebäude mit Efeu bepflanzt. Dadurch wurde das Objekt nicht beschädigt. Die im Arkonawald versteckten Dekorationen wurden 1957 gefunden und am Tor wieder angebracht.

1994 wurde die Anlage modernisiert. In den 90. Jahren des 20. Jahrhunderts befand sich hier eine Kunstgalerie, seit 2000 befindet sich im Tor das „Brama Jazz Cafe“.

Das Gebäude wurde im Juni 1954 in die Woiwodschaftsdenkmalliste eingetragen.

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