• Distanz: 20.3 km
  • Die Summe der Ansätze: 49 m
  • Die Summe der Abfahrten: 49 m
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Themenroute "Produktion und Munition" entwickelt vom Berliner Zentrum Industriekultur. industriekultur.berlin

 

Startschuss für die Entwicklung Spandaus zum Zentrum der preußischen Rüstungsindustrie ist die Ansiedlung einer Gewehrfabrik im Jahr 1722. Nach und nach verlegt die preußische Regierung ihre Rüstungsproduktion von der Residenzstadt Berlin nach Spandau. Hier bieten die Befestigungsanlagen der Zitadelle guten Schutz für die geheime Produktion von Wehrtechnik. Über die Jahrhunderte entwickelt sich Spandau zu einer Militär- und Festungsstadt. Ende des 18. Jahrhunderts ist fast die Hälfte der Bevölkerung beim Militär tätig.

 

Anfang des 20. Jahrhunderts bringt die Industrialisierung neue Großkonzerne hervor. Eine Randwanderung der Betriebe beginnt von der Innenstadt an den Stadtrand und weit darüber hinaus. Siemens zieht von der Berliner Innenstadt in die damals noch eigenständige Stadt Spandau, die erst 1920 Teil von Groß-Berlin wird. Rund um die Fabriken entsteht ein neuer Stadtteil mit bahnbrechender Architektur: die Siemensstadt mit modernen Wohnsiedlungen und Freizeitangeboten. Wie die AEG mit Peter Behrens leistet sich auch Siemens einen Hausarchitekten. Zunächst errichtet Karl Janisch die Industrie- und Wohnbauten. Sein Nachfolger Hans Hertlein kreiert zwei Baustile: einen heimeligen Stil für Wohnen und Freizeit und den charakteristischen sachlich-funktionalen Siemens-Stil für die Industriebauten. Von 1915 bis 1951 prägt Hertleins Architektur das Gesicht der Industrie-Metropole Berlin.

Distanz (km) Höhe über dem Meeresspiegel
Die App | Pomorze Zachodnie (Westpommern)

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