Der Bernsteinpalast ist einer von zwei eklektischen Palästen, die auf dem Gelände von Strzekęcin errichtet wurden. Er wurde vermutlich an der Stelle eines früheren Gebäudes in den Jahren 1899–1901 als Stammsitz der Familie von Kamecke erbaut.  Das Schloss ist von einem kunstvollen Park (einem Landschaftspark) mit Blick auf den See umgeben – dessen ursprüngliche Anlage entstand etwa im 18. Jahrhundert, das heutige Erscheinungsbild ist eine Rekonstruktion aus den 1990er Jahren. 

Das Schloss ist in einer Mischung aus Neorenaissance-, Neugotik- und Jugendstil erbaut. Seine Form erinnert an Festungsbauten. An der Nordostseite befindet sich ein Türmchen. Die Fassade ist mit gelblichem Sandstein verkleidet, woraus sich wahrscheinlich der Name des Schlosses ableitet. Nach dem Krieg ging das Gebäude in sowjetischen Besitz über, in den 1960er Jahren wurde es zum Sitz eines staatlichen Landwirtschaftsbetriebs (PGR), in den Jahren 1966–1980 diente es als Erholungszentrum für die Mitarbeiter der Jelcz-Automobilwerke, danach als Internat fürSchüler der Baufachschule in Koszalin genutztund gelangte schließlich in den Besitz der Bürgermiliz. In den 1990er Jahren ging das stark verfallene Schloss in private Hände über und wurde nach langjährigen Bemühungen des neuen Eigentümers zu einem Vier-Sterne-Hotel mit Spa umgestaltet.

Bemerkenswert ist auch der bereits erwähnte 10 Hektar große französische Garten. Hier findet man unter anderemEiben, Zypressen, Thujen, Douglasien, serbische Fichten, Buchen, Hainbuchen und Robinien. Eine Platanenallee führt zum Schloss.

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