Das Rokoko-Schloss wurde in den Jahren 1775–1780 von Christoph von Doeberitz, dem damaligen Besitzer der umliegenden Ländereien, erbaut. Das Gebäude wurde als zweistöckiges Bauwerk mit teilweisem Keller entworfen. Die Fassade wird durch einen dreiachsigen Mittelrisalit belebt, der mit einem Gesimsabschnitt und einer Attika abgeschlossen ist. Die Fassaden werden von einem markanten Zwischengeschossgesims umlaufen, und das Obergeschoss ist durch Pilaster gegliedert. An der Nordfassade befindet sich ein über die Flügel hinausragender Turm, der mit einem Spitzdach bedeckt ist. In die Fassade ist eine barocke Wappenkartusche aus Sandstein mit den Wappen der Familien Bork und Doeberitz eingelassen. Im Ballsaal ist ein Rokokokamin aus dem 18. Jahrhundert erhalten geblieben.
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde das Anwesen während des Aufenthalts der napoleonischen Truppen, die hier während ihres Rückzugs aus Moskau stationiert waren, teilweise ausgebeutet. Im Jahr 1806, nachdem die napoleonischen Truppen Darskowo bereits verlassen hatten, ließ der damalige Besitzer Ludwik von Knebel-Doeberwiz eine umfassende Renovierung des Schlosses durchführen. Im Jahr 1840 begann sein Sohn Rudolf, der das Anwesen geerbt hatte, mit dem Ausbau des Anwesens. Der klassizistische Hauptbau wurde um einen Seitenflügel erweitert. Während des letzten Krieges erlitt das Schloss keine größeren Schäden. Erst die Nutzung durch den staatlichen Landwirtschaftsbetrieb und zwanzig Jahre der Vernachlässigung führten zu seinem Verfall. Erst in den 90er Jahren wurde es gründlich renoviert und für die Bedürfnisse des Sozialhilfezentrums umgebaut.
Bereits im 18. Jahrhundert wurde der Park angelegt. Heute erstreckt er sich über eine Fläche von 3 Hektar. Erhalten geblieben sind ein naturkundlich wertvoller alter Baumbestand sowie eine malerische Ahornallee.
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