Der Panorama-Palast wurde 1861 als Sitz der Schützenbruderschaft in Stargard erbaut. Er trug den Namen „Schützenhaus“. Zuvor befand sich an dieser Stelle ein anderes Gebäude, das 1860 durch einen Brand zerstört wurde. Das heutige Backsteingebäude wurde nach einem Entwurf des Maurermeisters Ludwig Braatz I. errichtet. 

Während des Ersten Weltkriegs befand sich im Schloss ein Lazarett, und in der Zwischenkriegszeit beherbergte es ein Kasino, ein Café sowie einen Schießstand, auf dem 1936 die Schießausscheidungen für die Olympischen Spiele in Berlin stattfanden. In den 1950er Jahren gehörte es der Liga zur Verteidigung des Vaterlandes, wobei sich im Ostflügel das Kino „Panorama“ befand. Elf Jahre lang diente das Kino gleichzeitig als Konzertsaal. Im Jahr 1970 stürzte das Dach des Kinosaals ein, der Flügel wurde geschlossen und 1988 abgerissen. 

Im Jahr 2003 wurde der Palast von privaten Investoren erworben, vollständig renoviert und 2005 als Veranstaltungsort für Familien-, Gesellschafts- und Kulturveranstaltungen wiedereröffnet.

Der Panorama-Palast ist ein prächtiges, mehrstöckiges Gebäude mit zwei Flügeln. Die Fassade des Gebäudes wird durch einen Risalit geziert, und der Erdgeschossbereich durch einen Portikus mit fünf Arkaden. Der Palast liegt in einem prächtigen Park, in dem unter anderem alte Linden wachsen.

Neben dem Schloss gibt es einen Parkplatz für etwa ein Dutzend Autos.

Der Eintritt in den Park ist frei und für alle zugänglich, während der Palast nach vorheriger telefonischer Vereinbarung mit den Eigentümern besichtigt werden kann.

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